Macht der Bundesstaat einen Unterschied? Steuern für US-Creator
3 Min. Lesezeit · Aktualisiert am 2026-09-18
Kurz gesagt
Der Bundesteil — Einkommensteuer plus Selbstständigenabgabe — ist in jedem Bundesstaat gleich, und er ist der größere. Unterschiedlich ist die Einkommensteuer des Staates: Neun erheben keine, der Rest zwischen etwa drei und dreizehn Prozent. Ein Umzug deswegen lohnt erst bei Einnahmen, die die wenigsten haben — und nur, wenn man wirklich umzieht. Das ist eine Orientierung, keine Steuerberatung.
Was sich nirgends ändert
Bevor die Frage nach dem Bundesstaat sich lohnt, muss klar sein, wie groß der Bundesteil ist — denn genau den unterschätzen die meisten:
- Bundeseinkommensteuer auf den Gewinn, nach den üblichen Stufen.
- Selbstständigenabgabe — Sozialversicherung und Medicare, beide Hälften, weil es keinen Arbeitgeber gibt, der eine davon trägt. Das ist die Zeile, die überrascht, wer aus einem Angestelltenverhältnis kommt.
Beides ist in Miami dasselbe wie in Manhattan. Die Einzelheiten stehen in Steuern für Creator in den USA; hier geht es nur um das, was obendrauf kommt.
Wo die Staaten sich unterscheiden
Drei Gruppen:
| Gruppe | Was das heißt |
|---|---|
| Keine Einkommensteuer | AK, FL, NV, SD, TN, TX, WY, WA, NH — die genaue Liste und ihre Ausnahmen lohnt es fürs laufende Jahr nachzusehen |
| Fester Satz | ein Prozentsatz, unabhängig von der Höhe |
| Stufen | steigt mit dem Einkommen, in den teuersten Staaten bis in den niedrigen zweistelligen Bereich |
Zwei Dinge gehen bei diesem Vergleich unter. Staaten ohne Einkommensteuer finanzieren sich anders — meist über höhere Grund- und Verbrauchsteuern, die du ebenfalls zahlst. Und es gibt Städte mit eigener Einkommensteuer, zusätzlich zum Staat.
Was ein Umzug wirklich bringt
Die Rechnung ist einfach und meistens ernüchternd. Bei 40.000 Dollar Gewinn sind fünf Prozent Staatssteuer 2.000 Dollar im Jahr. Das ist echtes Geld und kein Grund, den Wohnort zu wechseln.
Interessant wird die Zahl bei deutlich höherem Gewinn, in einem teuren Staat und bei stabilen Einnahmen — drei Bedingungen, die zugleich gelten müssen. Wer noch Quartale erlebt, die sich um den Faktor zwei unterscheiden, optimiert mit einem Steuersatz die falsche Größe.
Und ein Umzug muss ein Umzug sein. Staaten, die einen guten Zahler verlieren, sehen sich an, ob der Weggang echt war: wo du wirklich schläfst, wo dein Führerschein ausgestellt ist, wo dein Arzt sitzt, wo dein Auto zugelassen ist. Eine Briefkastenadresse ist kein Wohnsitzwechsel und wird als das behandelt, was sie ist.
Was viel mehr bewegt
Drei Dinge verschieben die Zahl weiter als der Bundesstaat:
Abzüge. Ausrüstung, ein Anteil der Miete für einen echten Arbeitsbereich, Plattformgebühren, Agenturprovision, Fahrten zu Drehs. Jeder davon senkt den Gewinn, aus dem alles oben berechnet wird.
Die vierteljährlichen Vorauszahlungen. Sie zu verpassen kostet einen Zuschlag — keine Strafe auf den Betrag, sondern Zinsen fürs Zuspätsein. Günstig zu vermeiden, ärgerlich zu zahlen.
Ein Vorsorgebeitrag im starken Jahr. Er senkt das zu versteuernde Einkommen genau dann, wenn es hoch ist. Siehe Krankenversicherung und Altersvorsorge.
Wenn du ohnehin über einen Umzug nachdenkst
Dann tu es aus den Gründen, aus denen Menschen normalerweise umziehen — Lebenshaltung, Familie, Klima, und ob du dort arbeiten kannst, ohne erkannt zu werden. Die Steuer ist eine Zeile in dieser Entscheidung, nicht die Entscheidung.
Wenn du aus den USA heraus ziehst, ist das eine andere Frage mit einer anderen Antwort; sie steht in Als Creator auswandern.
Kurz zusammengefasst
- Der Bundesteil ist überall gleich und der größere.
- Neun Staaten erheben keine Einkommensteuer; sie holen es anderswo.
- Ein Umzug lohnt bei hohen, stabilen Einnahmen in einem teuren Staat — alle drei zugleich.
- Abzüge und Vorauszahlungen bewegen mehr als die Geografie.